Auto-EPAP by Breas

Der Auto-EPAP von Breas – entwickelt für einen höheren Beatmungskomfort bei partiellen und vollständigen Obstruktionen der oberen Atemwege.

Der Auto-EPAP von Breas steht beispielhaft für hohen Beatmungskomfort und die Anwenderfreundlichkeit unserer Produkte.

Die Möglichkeit den EPAP-Druck nach Bedarf anzupassen optimiert die Therapie und steigert den Beatmungskomfort individuell für jeden Patienten. Zur optimalen Einleitung einer außerklinischen Beatmung besteht die Möglichkeit den Auto-EPAP in allen Druckmodi zu nutzen – sogar im Zielvolumen-Modus.

Bei einer Reihe von Atemwegserkrankungen wie z. B. COPD, OHS, NME und restriktiven Lungenerkrankungen ist das Obstruktive Schlaf-Apnoe Syndrom (OSAS) weit verbreitet. Das Ziel des Auto-EPAP ist, eine angemessene Durchgängigkeit der oberen Atemwege während der NIV Therapie zu erreichen und zu erhalten.

„Um die Einstellungen bei einer NIV zu optimieren, ist u. a. die Bestimmung des festgesetzten positiven exspiratorischen Atemwegdrucks (EPAP) über eine zeitraubende manuelle Titration erforderlich.“
/ Orr JE et al, Respirology. 2019 Dec;24(12):1204-1211

Verwendung des Auto-EPAP

Eine automatische, variable Druckunterstützung (Auto-EPAP) der oberen Atemwege ermöglicht die individuelle Reaktion auf veränderte Therapiebedingungen und kann von Vorteil gegenüber dem manuell eingestellten fixen EPAP sein.

Als obstruktives Ereignis wird ein mindestens 10 Sekunden lang ausbleibender Flow nach einer Atemanstrengung gewertet. Das Gerät erhöht den EPAP nach dem Ereignis entsprechend der einstellbaren EPAP-Schritte. (0,5 – 1,0 – 1,5 – 2,0 mbar) (Abb. 1)

Bei einer Flowreduktion unter 70 % in einem Zeitfenster von 10 Sekunden wird eine Hypopnoe festgestellt und der EPAP-Druck während des Ereignisses erhöht. Dadurch soll ein vollständiger Kollaps der Atemwege verhindert werden. (Abb. 2)

Sobald das Gerät eine normale Atmung feststellt, wird der Druck um 0,5 mbar gesenkt. Diese Stabilisierungszeit kann in Minutenschritten von 2 bis 12 eingestellt werden. (Abb. 3)

 

Abb. 1: EPAP-Verhalten in Falle einer obstruktiven Apnoe.

 

Abb. 2: EPAP-Verhalten in Falle einer obstruktiven Hypopnoe..

 

Abb. 3: EPAP-Absenkung bei normaler Atmung

 

Einstellung

EinstellungBeschreibungBereich
Auto-EPAPAuto-EPAP (de)aktivierenAn/Aus
Max EPAPMaximaler möglicher EPAP2 - 20 mbar
Min EPAPMinimaler möglicher EPAP (=Anfangswert + Zielwert)2 - 20 mbar
Druckunterstützung (Pressure Support)Konstante Druckunterstützung über dem aktuellen EPAP (PIP = EPAP+PS)2 - (max Druck -2 mbar)
DruckgrenzeMaximal erreichbarer Therapiedruck4 - max Druck
Max PSMaximal unterstützter Druck der im Zielvolumen möglich ist2 - (max Druck -2 mbar)
Min PSMinimal unterstützter Druck der im Zielvolumen möglich ist2 - (max Druck -2 mbar)
EPAP-SchrittStufenweiser Druckanstieg zur Erhöhung des EPAP0,5 - 1,0 - 1,5 - 2,0 mbar
StabilisierungszeitPhase normaler Atmung, nach der der EPAP abgesenkt wirdAus, 2 - 12 Min